Ich habe den letzten Rest der Weberei aus alten Tagen mitbekommen und versuche das auch zu bewahren und weiterzuentwickeln.
Ich sammle und erhalte alte Webereimaschinen und textile Dokumente aus vergangener Zeit.
Dadurch erkenne ich immer wieder, wie perfekt das Neue in unserem Handwerk auf das Alte aufbaut und dieses ergänzt.
Die Verbindung von historischer Technik mit modernster Computertechnologie eröffnet mir neue Einsichten in die Denk- und Arbeitsweise unserer Vorfahren.
Besonders in der Jacquardwebtechnik ist die Übertragung historischer Techniken auf CAD-Systeme sehr gut möglich; gilt doch die Jacquardmaschine als einer der Vorläufer des Computers.
Oft ist festzustellen, dass der Computer der Weberei auf den Leib geschneidert ist.
Beiträge zur Textilen Kultur Österreichs:
Maßgeblich beteiligt an der Errichtung der Museen mit textilem Hintergrund
Groß Siegharts, Waidhofen an der Thaya und Weitra
Ständiger Konsulent des Wiener Technischen Museums und von Schloß Schönbrunn
Restaurierung vieler Textilmaschinen des Technischen Museums
Reproduktion der seidenen Tapeten in den Zimmern von Kronprinz Rudolf in Schloß Schönbrunn
Mitwirkung an der Herstellung von zwei wissenschaftlichen Filmen über die Geschichte der Weberei im Waldviertel - Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film Wien
Zusammen mit der Textilkünstlerin Carol D. Westfall
Jacquardgewebe „Endless Waterfalls“
angekauft 2008 für die permanente Kollektion des Renwick Museum of American Art, Washington DC (Smithsonian Institute) gewebt in Haslach OÖ, aus Garnen mit Lenzing Fasern
Reproduktion der Vorhänge im Waggon der Wiener Stadtbahnen kkStB Cu9424 Bj 1898
ausgestellt im Technischen Museum Wien
|